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Start-ups mit innovativen Lösung für das Internet der Dinge

unBound Digital, London – Heute präsentierten Cisco, Intel und Deutsche Telekom die Ergebnisse von Challenge Up!, einem europäischen Wachstums- und Inkubations-Programm für Start-ups, das vielversprechende IoT-Dienstleistungen und -Lösungen schneller dem Markt zuzuführen beabsichtigt. Der Demo-Tag bei unBound Digital in London folgt auf ein sechsmonatiges Wachstums- und Inkubations-Programm, das die Kompetenzen der drei Unternehmen bündelte, um sich für solche IoT-Innovationen einzusetzen und voranzutreiben, die in europäischen Firmen angesiedelt sind und dort den Wandel der jeweiligen Arbeitsprozesse prägen.

Die teilnehmenden Start-ups wurden von einer Jury aus hochrangigen Führungskräften von Cisco, Intel und Deutsche Telekom ausgewählt. Entscheidungsgrundlage war die erfolgreiche Konzeption einer Reihe von IoT-Lösungen in verschiedenen Bereichen, darunter intelligente Lösungen, Big Data und Konnektivität.

Das Programm selbst hat die Unternehmen mit Investitionen unterstützt, die weit mehr als nur finanzieller Art waren, beispielsweise dem Zugang zu Ressourcen und Kunden der drei Partner, fortwährende Beratung und der Möglichkeit, die Weichenstellungen für eine rasche Markteintritt zu nutzen.

  • N-Joins Datenanalyselösung für Fertigungsanlagen beispielsweise gestaltet Abläufe von Produktionsanlagen flexibler, effizienter und umweltfreundlicher. Das Start-up profitierte von dem Programm, indem es mit Hilfe der drei Technologieunternehmen das eigene Angebot und sein Leistungsportfolio verbessern konnte. Das erlaubt N-Join somit nun die Software für den Markt anzubieten. Während Cisco dafür die Hardware bereitstellt, stammt die Cloud-Infrastruktur von Deutsche Telekom. Außerdem wird Intel über ein „Proof of Concept“ die Marktreife erbringen und diesen Nachweis zusammen mit N-Join in relevanten Unternehmen vorstellen.
  • Das Smart Device-Unternehmen Senic startete ein gemeinsames Smart Office-Projekt, indem seine intelligente Steuerung Nuimo in Intel-Chip-basierten Computern und im Cisco Telepresence System verwendet wurde. Deutsche Telekom wird das Senic Produkt in ihrer Smart Home-Plattform Qivicon integrieren.
  • ProGlove, ein Unternehmen, das intelligente Handschuhe für Fabrikarbeiter produziert, entwirft eine smarte Lieferketten-Anwendung mittels einer nahtlosen Integration von ProGlove in Supply Chain Monitoring-Lösungen von beispielsweise Lager-, Logistik- und Transportunternehmen. Die Leistungsfähigkeit soll durch Konzeptionsnachweise mit ausgewählten Kunden von Cisco, Intel und Deutsche Telekom erbracht werden.
  • SEMSEYE, auch als Google Analytics für Einzelhändler und Einkaufszentren bekannt, führt gemeinsam mit Intel ein Pilotprojekt im Dubliner Croke Park Sportstadion sowie in Museen und Bibliotheken von Dublin durch, in denen SEMSEYE zur Beobachtung von Besucherströmen eingesetzt wird. Daneben hat Deutsche Telekom SEMSEYE in fünf Flagship Stores in Rumänien und zwei in Polen installiert.

Während des Programms beeindruckten die zwölf Start-ups aus ganz Europa mit anwendungsnahen und nutzerrelevanten IoT-Lösungen. Von der Möglichkeit für Diabetes-Patienten, den Blutzuckerspiegel in Echtzeit zu messen und zu halten (Admetsys) bis zur Verringerung des Zeitaufwands bei der Parkplatzsuche durch die Einbindung von Crowdsourcing-Daten (HiPark).

Bei der zweitägigen Veranstaltung präsentierten die Start-ups ihre IoT-Lösungen einer Jury von Mentoren, darunter Elias Drakopoulos (SVP Deutsche Telekom), Mike Flannagan (VP & GM Cisco) und Christian Morales (CVP & GM Intel). Außerdem waren im Publikum mehr als 50 Technologie- und Business-Experten und Führungskräfte sowie mehr als 2.500 unBOUND Digital Teilnehmer aus über 30 Ländern vertreten.

Die Präsentation ist das Ergebnis monatelanger Arbeit der Gewinnerteams, bei der jede Arbeitsgruppe mit mindestens drei engagierten Mentoren aus jedem Unternehmen, persönliche Treffen und wöchentliche Fernarbeitssitzungen absolvierte. Dadurch sollten die neue Ideen der Start-ups weiterentwickelt und so sichergestellt werden, dass sie den Differenzierungsgrad ausbilden, der ihnen ermöglicht, sich im IoT-Umfeld erfolgreich behaupten zu können.

Die zwölf teilnehmenden Start-ups entwickeln Technologien, die in einer Reihe von Branchen, darunter Einzelhandel, Smart Home, Analytik und Gesundheit, Systeme überwachen, regulieren und verbessern. Die vollständige Liste der Start-ups finden Sie hier: http://challengeup.eu/. Auf der Seite sind auch die Registrierungen für die nächste Runde von Challenge up! möglich.

Die Vorgeschichte: Von den ursprünglich mehr als 300 Bewerbern hatten sich zwanzig Start-ups aus dreizehn Ländern für einen Vorentscheid im Juli 2015 in Krakau/Polen qualifiziert. Sie trafen auf über 100 internationalenMentoren, Experten und Unternehmer. Die Siegerteams wurden nach fünf arbeitsintensiven Tagen mit Mentoring-Veranstaltungen, Workshops und Pitch-Präsentationen während der Challenge Up! Acceleration Week vom 5. bis 10. Juli gekürt. Im Rahmen der Veranstaltungen sollten die Firmengründer Unterstützung bei der Skalierung ihrer Geschäftsideen für einen schnellen und erfolgreichen Markteintritt erhalten. Die Teilnehmer haben nahezu 40 Stunden in Workshops verbracht und dort ihre Fähigkeit verbessert, ihre Geschäftsidee in kurzen knappen Worten perfekt darzustellen, die Produktentwicklung diskutiert, Geschäftsmodelle entwickelt, Konzepte für das Nutzererlebnis erstellt und Verkaufsstrategien ausgearbeitet.


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Und hier noch einige Statements:

Christian Morales, VP und General Manager EMEA bei der Intel Corporation: “Nachdem ich die intensive Arbeit mit den Start-ups in den letzten sechs Monaten selbst miterlebt habe, freue ich mich auf greifbare, anwendungsreife IoT-Lösungen von der Industrie bis zu Smart Cities, von denen unsere Kunden und Partner profitieren. Ich bin davon überzeugt, dass Challenge Up! auch weiterhin die Aufmerksamkeit des IoT-Sektors in Europa bekommen und zu der sehr innovativ und schnell wachsenden digitalen Wirtschaft betragen wird.”

Mike Flannagan, VP und General Manager bei Cisco Data & Analytics Business: “Das Internet der Dinge eröffnet große Chancen. Um besser auf diese aufmerksam zu machen, vereint Challenge Up! das Beste aus der Welt der Technologie in einem Ökosystem der ‚open innovation’. Ich freue mich darauf, zu verfolgen, wie die zwölf IoT-Lösungen in Unternehmensumfeldern auf der ganzen Welt Erfolg haben.”

Elias Drakopoulos, SVP verantwortlich für Europa B2B bei Deutsche Telekom: “Wir initiierten Challenge Up! für Start-ups mit Geschäftsideen aus dem Bereich des Internet der Dinge. Die Zusammenarbeit mit diesen Start-ups, die Unterstützung ihrer Entwicklung und die Markteinführungs-Partnerschaft bedeuten einen Mehrwert für alle Beteiligten. Es ist eine Win-Win-Situation für die Start-ups als auch für Konzerne wie Deutsche Telekom. Die Start-ups erhalten einzigartiges Wissen und Zugang zu Ressourcen, die ihre Skalierung unterstützen und gleichzeitig bekommen wir wertvolle Dienstleistungen und Lösungen, die wir unseren B2B-Kunden anbieten können. Wir glauben, dass Challenge Up! die nächste Generation von ‚open Innovation-Modellen’ ist. Der Erfolg dieses Programms zeigt, wie wichtig es ist, ein Ökosystem als Grundlage für die Entwicklung von Innovationen zu schaffen.”

Titelfoto / Cisco, die Deutsche Telekom und Intel kündigten am 3. März 2015 auf dem Mobile World Congress in Barcelon ihr Programm Challenge Up! an. / Foto: Challenge up

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