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Industry of Things World 2017: Entwicklungen und Use Cases

Auf der Industry of Things World 2017 in Berlin diskutierten Mitte September die größten europäischen Industrieunternehmen über den Einsatz des Internet der Dinge (IoT).

Insgesamt nahmen über 1.000 Vertreter von über 500 Unternehmen an der Industrial-IoT-Konferenz des Jahres in Europas teil. In seiner Eröffnungs-Keynote betont der britische Technologie-Pionier Kevin Ashton, dass das Internet der Dinge jede Branche – von der Gesundheits- über die Textil- bis hin zur Fertigungsindustrie – tiefgehend transformieren wird.

Bereits heute sei es möglich, über das Mikrofon des Smartphones durch die Analyse spezifischer Audiodaten, Erkrankungen der Atemorgane zu identifizieren. Im Textilbereich gäbe es Prototypen von Textilrobotern, die T-Shirts vollautomatisch herstellen.

Während Kevin Ashton anhand von Beispielen und Vergleichen den Status Quo und die mögliche Zukunft des Internet der Dinge aufgezeigte, thematisierte Nigel Upton, Worldwide Director & General Manager IoT and Global Connectivity Platforms bei HPE, die Monetarisierung von IoT-Geschäftsmodellen als eines der drängendsten Themen der Industrieunternehmen: Laut Upton werden in naher Zukunft alle Gegenstände mit Sensoren ausgestattet, die Daten liefern. Zukünftig werde es also darum gehen, diese Daten gewinnbringend zu nutzen.

 

Austausch über den Einsatz des Internet of Things in der Industrie. Foto: we.CONECT

 

Das Programm der Konferenz stand dieses Jahr unter den Überschriften “Business Model Generation”, “Technology & Infrastructure”, “Data Driven Decision Making” und “IIoT Applications”.


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Neben Keynotes wurde vor allem am zweiten Konferenztag auch in interaktiven World-Café-Sessions eingehend diskutiert. “Wir legen besonders viel Wert auf Interaktivität”, erläutert Maria Relaki, Group Production Director bei we.CONECT, dieses Vorgehen. Die Konferenz bot den Teilnehmern deswegen neben interaktiven Sessions auch mehrere Networking-Side-Events.

“Ich spreche für das gesamte Team, wenn ich sage, dass die diesjährige Konferenz ein voller Erfolg war”, sagt Maria Relaki, Organisatorin der Veranstaltungsreihe von we.CONECT. “In diesem Jahr haben wir nicht nur etablierten, internationalen Unternehmen eine Plattform zum Austausch geboten, sondern auch acht Start-ups aus dem IoT-Bereich. Das gibt der Konferenz nochmal einen entscheidenden Mehrwert, da die Start-ups exklusiv die Bedürfnisse der großen Unternehmen kennenlernen und diese natürlich im Gegenzug auch von den Ideen und Technologien der Start-ups profitieren”, ergänzt sie.

Am Rande des Konferenzprogramms der Industry of Things World stellten Frithjof Netzer, BASF Industrie 4.0, und Nigel Upton die Ergebnisse einer internationalen Studie von Hewlett Packard Enterprise und der Industry-of-Things-World-Konferenzreihe vor. Danach fokussieren sich nur 34 Prozent der knapp 400 befragten Unternehmen auf die Etablierung neuer Business Modelle mittels IoT. “Hier werden wir in den Jahren einen deutlichen Anstieg feststellen”, prophezeit Upton. Generell erreichen immer noch 43 Prozent der IoT-Projekte in
Unternehmen nicht ihre Ziele. Laut der Studie stehen dem vollständigen Gelingen dieser Projekte vor allem mangelnde Kompetenzen sowie eine Kultur, die solche Projekte nicht begünstigt, im Wege.

Titelfoto: we.CONECT

 

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