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Gasdetektionskameras machen CO2-Ausstoß sichtbar

Der VW-Abgasskandal hat es mehr in unser Bewusstsein gebracht: täglich wird massenhaft CO2 ausgestoßen. Beim CO2-Ausstoß denken viele an Industrieschlote und Häuser mit veralteten Heizungsanlagen. Autos kommen uns als Verursacher erst wieder im kalten Winter in den Sinn, wenn wir die Abgasfahnen sehen können.

Mit modernster Technik lässt sich der CO2-Ausstoß in deutschen Städten auch in den anderen Jahreszeiten in einzigartigen Bildern festgehalten. Hierzu wurden die Emissionen des Straßenverkehrs durch spezielle Gasdetektionskameras von FLIR Systems sichtbar gemacht.

Das Ziel: Das Bewusstsein für die schädlichen Stoffe zu stärken, die bei der Verbrennung von Kraftstoff entstehen. Treibhausgasemissionen und Luftverschmutzung sind gerade in Großstädten ein ständiges Thema: Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) meldet CO2-Rekordwerte für 2015 und UNICEF warnte im Vorfeld der Weltklimakonferenz vor den Folgen der Luftverschmutzung für Kinder. Vor allem Städte in Asien, Afrika oder der Pazifik-Region leiden unter dem giftigen Smog. Doch auch in Deutschland belasten Emissionen durch Verkehr und Industrie die Umwelt – oft unbemerkt, da man Gase häufig weder sieht noch riecht.

„In Deutschland sterben durch die Auswirkungen von Luftschadstoffen jährlich 50.000 Menschen. Die Weltgesundheitsorganisation hat zudem errechnet, dass sich die Lebenserwartung jeder Bürgerin und jedes Bürgers durchschnittlich um zehn Monate verkürzt“, so Andreas Schuster, Mobilitätsexperte bei GreenCity. „Aus meiner Sicht ist gerade die Aufklärung wichtig, damit Menschen wissen welche Folgen Luftschadstoffe mit sich bringen. Genau hier kann die Visualisierung einen Beitrag leisten.“

So funktioniert es

Die Aufnahmen wurden mit einer FLIR GF343 Gasdetektionskamera erstellt. Die Kamera macht Gase durch die Kombination zweier technischer Eigenschaften sichtbar: Jedes Objekt mit einer Temperatur über dem absoluten Nullpunkt (-273.15°C) sendet infrarote Strahlung aus. Die Kamera nutzt einen extrem empfindlichen, gekühlten photoelektrischen Sensor, der kleinste Veränderungen der auftreffenden infraroten Strahlungen messen und in Temperaturunterschiede umwandeln kann. Da Gase unterschiedliche Wellenlängen der uns umgebenden Infrarotstrahlung absorbieren, beeinflussen sie die Menge an Strahlung, die durch die Gaswolke auf den Sensor trifft.Wenn man die spezifische Wellenlänge kennt, die durch das Gas absorbiert wird, kann die Gaswolke durch entsprechende Filter im Vergleich zur Umgebung sichtbar gemacht werden.

Über FLIR Systems

FLIR Systems ist weltweit führend bei der Entwicklung und Herstellung von Wärmebildkameras für eine große Zahl von Anwendungen. Das Unternehmen hat über 50 Jahre Erfahrung und tausende Wärmebildkameras, die zur Zeit überall auf dem Globus für industrielle Instandhaltung, Gebäudeinspektionen, Forschung und Entwicklung, Sicherheit und Überwachung, Anwendungen auf Schiffen, in der Automobilindustrie und anderen Nachtsichtapplikationen im Einsatz sind.


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FLIR Systems besitzt acht Produktionsstätten, die sich in den USA (Portland, Boston, Santa Barbara und Bozeman), in Schweden (Stockholm), in Estland (Tallinn) und in Frankreich in der Nähe von Paris befinden. Das Unternehmen hat Niederlassungen in Australien, Belgien, Brasilien, China, Deutschland, Dubai, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Indien, Italien, Japan, Korea, den Niederlanden, Russland, Spanien und den USA.

FLIR Systems beschäftigt über 3.200 ausgewiesene Infrarotspezialisten und beliefert die internationalen Märkte über ein Netz von internationalen Distributoren, die lokale Vertriebs- und Kundendienstaufgaben wahrnehmen.

Weitere Informationen: www.flir.com

Titelfoto / Nichts zu sehen, aber Spezialkameras machen den CO2-Ausstoß sichtbar. / Foto: pixabay.com / paulina101

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