Einen kleinen Moment bitte ...

Erneuerbare Energien: Energie-Agentur unterstützt deutsche Unternehmen bei Auslandsengagement

2 Minuten Lesezeit
Foto: Ingo Paszkowsky
Foto: Ingo Paszkowsky

Das Renewable-Energy-Solutions-Programm (RES-Programm) der Deutschen Energie-Agentur (dena) unterstützt deutsche Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche beim Eintritt in attraktive Auslandsmärkte. Von maximal 235.000 Euro pro Projekt übernimmt das RES-Programm 45 Prozent, den Rest tragen die beteiligten Unternehmen. Die nächste Bewerbungsphase endet am 27. März 2015.   Es können Projektvorschläge eingereicht werden, die aus der Installation einer Referenzanlage an einem möglichst repräsentativen Standort – sei es für Photovoltaik, Solarthermie, solare Kühlung, Bioenergie, Geothermie, Wind- oder Wasserkraft – sowie einem Markteintrittskonzept bestehen. Dieses soll die Möglichkeiten der jeweiligen Technologie bei Entscheidern in Politik und Wirtschaft sowie in der Öffentlichkeit bekannt machen. Zur nachhaltigen Verankerung im Zielmarkt sollen zudem potenzielle lokale Partner geschult werden. Weitere Informationen zur Bewerbung unter www.export-erneuerbare.de/EEE/resprogramm.

Die Unternehmen der Erneuerbaren-Energien-Branche in Deutschland sehen ihre Exportchancen insgesamt positiv. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter 215 Unternehmen, die die Deutsche Energie-Agentur (dena) im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgeführt hat. Knapp 50 Prozent der befragten Unternehmen bewerten die aktuelle Geschäftslage im Export als gut oder sehr gut. Über die Hälfte erwartet für die kommenden Monate eine stabile Entwicklung der Exportgeschäfte, 38 Prozent rechnen sogar mit einer weiteren Verbesserung. Für 48 Prozent der Unternehmen hat die Exportgeschäftslage auch einen positiven Effekt auf die Beschäftigungssituation. Am positivsten wird die aktuelle und künftige Exportlage in den Branchen Biogas und oberflächennahe Geothermie bewertet. Zurückhaltend äußern sich hingegen Unternehmen aus den Bereichen Solarthermie und tiefe Geothermie. Auch Windenergie und Photovoltaik schätzen die künftige Exportlage etwas verhaltener ein. Generell beurteilen aber nur 19 Prozent der Befragten die aktuelle Geschäftslage im Export negativ.

Als Hauptgrund für eine positive Exportgeschäftserwartung nennen die befragten Unternehmen neue Kooperationen im Ausland, die Einstellung neuer Mitarbeiter und verbesserte Förderbedingungen in den Zielländern. Auch die steigende Wirtschaftlichkeit der Technologien wirkt sich positiv aus. Zu den Ursachen für negative Geschäftsaussichten zählen die Unternehmen die Verschlechterung der Förderbedingungen im Ausland, starke Konkurrenz sowie die Zunahme von Handelshemmnissen.

Mit dem dena-RES-Programm wurde das erfolgreiche dena-Solardachprogramm auf alle Sparten der Erneuerbare-Energien-Branche ausgedehnt. Seit 2004 wurden im Rahmen dieses Programms weltweit mehr als 60 Projekte realisiert – von Australien bis Vietnam. Dank des professionellen Einstiegs konnten viele Unternehmen in ihren Zielmärkten Fuß fassen, Vertriebsstrukturen entwickeln und zum Teil auch eigene Niederlassungen aufbauen. Das RES-Programm wird von der dena im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien (www.export-erneuerbare.de) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie durchgeführt.

Titelfoto: Libellen sind nicht nur in Deutschland gefährdet, sie benötigen eine intakte Umwelt, Verschmutzung und Trockenlegung von Gewässern vernichten ihren Lebensraum. Foto: Ingo Paszkowsky

##########

Teilen Sie diesen Beitrag
Interessante Lösungen für Ihr Unternehmen