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BearingPoint und Cisco präsentieren Verwaltungsmodernisierer im Ergebnis des 16. eGovernment-Wettbewerbs

Der 16. eGovernment-Wettbewerb ist zu Ende gegangen und die Sieger stehen fest. So sollte man meinen, dass es mit der Digitalisierung in der Verwaltung vorangeht. Wer beispielsweise in Berlin wohnt, hat eher den Eindruck, dass es mit dem Service der Verwaltung seit Jahren abwärts geht.

Hoffen wir also weiter, dass die Innovationen die Verantwortlichen in den Kommunen und Bundesländern erreichen, überzeugen und dann auch eingesetzt werden.

 

Hier also die Preisträger 2017:

 

Bestes Digitalisierungsprojekt 2017:
„Solarkataster Hessen“ / Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

https://youtu.be/GnophSN5K4Y

„Der Solarkataster Hessen ist ein perfektes Beispiel für den Mehrwert von öffentlichen Daten. In einer multimedialen Applikation werden komplexe Daten in hoher Qualität kostenlos angeboten. Die Plattform ist einfach anzuwenden, sodass der Nutzer rasch eine Entscheidungshilfe bekommt. Das Projekt ist beispielgebend für viele andere eGovernment-Anwendungen.“

Jury-Mitglied Christian Rupp, Sprecher Plattform Digitales Österreich

 

Bestes Modernisierungsprojekt 2017:
„E21X, Hard- und Softwareerweiterung der Verkehrsrechnerzentrale Hessen“ / Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement

https://youtu.be/UBV38vssMWA

„Die Modernisierung der Verkehrsrechnerzentrale Hessen zeigt, wie mit Vernetzung von Informationen die Qualität von Dienstleistungen erheblich gesteigert werden kann. Davon profitieren alle: die Verkehrsteilnehmer, Umwelt, Polizei und Einsatzkräfte. Ein gelungenes Beispiel, welche Wirkung in der Digitalisierung steckt.“

Jury-Mitglied Franz-Reinhard Habbel, Sprecher Städte- und Gemeindebund

 

Bestes Kooperationsprojekt 2017:
„SoJuS – Soziales und Jugend Serviceportal / Hilfen zur Erziehung“ / Landkreis Vorpommern-Greifswald

https://youtu.be/RAtg4X2suhg

„SoJuS bringt die Bedürfnisse der Nachfrager (öffentliche Verwaltung) und Anbieter (freie Träger) von Sozialdienstleistungen in Einklang und realisiert ein hohes Einsparungspotenzial in diesem ausgabenstarken Bereich, indem der Transaktionsaufwand deutlich reduziert wird. Außerdem ist der günstigste Preis für eine nachgefragte Dienstleistung sofort ersichtlich. Der Tätigkeitsbereich des Projekts ist nicht nur bundesweit von Relevanz (559 Jugendämter in Deutschland). Diese Lösung kann mit geringem Modifikationsaufwand auch nach Österreich und in die Schweiz exportiert werden.“

Jury-Mitglied Dieter Tschan, E-Government-Beauftragter E-Government Schweiz

 

Beste Infrastrukturprojekte 2017:
„Anbindung der Meldebehörden an das Ausländerzentralregister“ / Bundesverwaltungsamt

https://youtu.be/9EyDBXygRTY

„Die Anbindung der Meldebehörden an das Ausländerzentralregister ist ein innovatives und strategisch bedeutsames Projekt. Dem Träger ist es eindrucksvoll gelungen, 5.500 Meldebehörden mittels der Nutzung von XÖV-Standards und OSCI-Transport anzubinden und damit die Vorgaben des Datenaustauschverbesserungsgesetzes zu realisieren. Der Nutzen ist für BAMF und die Meldebehörden beachtlich: Bürokratieabbau, Reduktion des Verwaltungsaufwands und gleichzeitig höhere Datenqualität sowie tagesaktuelle Daten im Kontext des Flüchtlingsmanagements. Auch die Asylbewerber müssen nicht mehr persönlich bei den Meldebehörden vorsprechen.“

Jury-Mitglied Prof. Dr. Maria Wimmer, Dekanin am Institut für Wirtschafts- und Verwaltungsinformatik, Universität Koblenz-Landau

 

„Ein Vertretungsmanagement für das E-Government in Österreich“ / Bundesministerium für Finanzen

https://youtu.be/9EyDBXygRTY

„Mit dem Projekt wurde im Unternehmensserviceportal ein zentrales Vertretungsmanagement geschaffen mit Single-Sign-On, Management von Vertretungsverhältnissen und einer einheitlichen Datenhaltung. Durch das Prinzip des One-Stop-Shops für sämtliche relevanten Informationen wird der Verwaltungsaufwand bei Nutzern, Behörden und Serviceanbietern reduziert. Bemerkenswert ist die potenziell umfassende Nutzbarkeit in sämtlichen Bereichen des E-Government in Österreich.“


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Jury-Mitglied Manfred Klein, Redaktionsleiter eGovernment Computing

 

Zusätzlich zu den von der Jury verliehenen Preisen wird auf dem 22. Ministerialkongress am 15. September 2017 der Publikumspreis vergeben.

Noch bis zum 4. August können alle Interessierten für ihren persönlichen Favoriten stimmen: Online-Voting  (http://www.egovernment-wettbewerb.de/online-voting/online-voting.html).

 

Titelbild / Die Gewinner des 16. eGovernment-Wettbewerbs. / Foto: bearingpoint.com / goenzcom berlin

 

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